Erlauchter Clan des Salons,
Neue Woche, neue Schandtat – und was für eine! Am Samstag, den 23. Mai 2026, zog es uns erneut dorthin, wo die Geschichte atmet und die Hörner klingen. Dieses Mal musste unser kühner Recke zwar die heimische Burg bewachen, doch mein weiser Jarl und ich ließen uns nicht aufhalten. Unser Ziel? Das glorreiche Spektakel von Lorraine Mediévale in Philippsburg! Bereits im vergangenen Jahr hatten wir dort unsere Banner aufgeschlagen, und weil es uns so unheimlich gut gefiel, stand fest: Wir kehren als Wiederholungstäter zurück – und werden dies auch in den kommenden Wintern und Sommern tun!
Ein hitziger Feldzug im Gewand der Ahnen
Die Götter meinten es gut mit uns – vielleicht sogar ein bisschen zu gut. Bei strahlend blauem Himmel und unbarmherzigen 30 Grad im Schatten bewiesen wir die wahre, unnachgiebige Härte echter Nordleute: Das schwere Fell lag stolz auf den Schultern, während die Trinkhörner fest in den Händen lagen, um den herrschaftlichen Durst zu stillen. Philippsburg präsentierte sich uns in absoluter Pracht. Die Verkaufsstände boten feine Waren an, und mein Jarl zeigte sich von seiner spendabelsten Seite. Auf dem herrschaftlichen Markt gab es ein Wiedersehen mit unserem liebsten Schmiedemeister: Nachdem er mir letztes Jahr bereits einen stolzen Wolfszahn geschenkt hatte, gab es dieses Mal ein meisterhaft geschmiedetes Medaillon mit funkelndem Bernstein, getauft auf den epischen Namen „Odins Feuer“. Ein Schmuckstück, das im Salon für reichlich neidische Blicke sorgen wird!
Wahres Mittelalter ohne Fabelwesen-Trubel
Nachdem wir den prachtvollen Umzug der treuen Lagergruppen und der lautstarken Spielleute begutachtet hatten, knurrten die Mägen der Krieger. Für den Jarl gab es nur eines, um seine unbändige Kraft zu nähren: saftige, über dem Feuer geschmiedete Jungbullen-Rippen. Ein Festmahl, das eines Königs würdig war! Hier, in den Mauern von Philippsburg, wird das Mittelalter noch ganz groß und mit stolzem Respekt geschrieben. Welch eine Wohltat für das Auge: Im Gegensatz zu so manch anderem Jahrmarkt hüpfen hier keine bunten Fabelwesen oder Elfen durch die Kulisse, sondern purer, historischer Geist. Ritter hoch zu Ross zeigten ihr Können im rasanten Turnier, und als die Nacht hereinbrach, erhellte eine atemberaubende, wilde Feuershow den Himmel über den Lagern.
Lorraine Mediévale in Philippsburg ist und bleibt ein absoluter Jahreshöhepunkt für jeden, der das authentische Treiben, exzellentes Handwerk und deftiges Fleisch zu schätzen weiß. Ein makelloser Feldzug, der fest in unserem Kalender verankert bleibt!
Nun flüstert die Gerüchteküche des Salons und fordert Eure Antwort: Welchen Liebespfand würde Euer Herz höher schlagen lassen – der ungezähmte Wolfszahn oder das magische Leuchten von „Odins Feuer“?
Werft Eure Gedanken wie einen Fehdehandschuh in die Kommentare –
Skål, Philippsburg, und bis zum nächsten Jahr!
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